Chronik

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Laternenumzug am 2. Oktober 2015

| Freiwillige Feuerwehr

Wolfgang Tempel

Sonnenuntergang um 18.52 Uhr. Der Tag ist schon wieder kürzer als die Nacht. Die Dämmerung setzt ein und nach und nach kommen die Kinder mit ihren Familien und Freunden, um sich am Startpunkt an der Freiweide zu versammeln. Stolz werden die Laternen präsentiert, die zusammen mit den Eltern oder im Kindergarten gebastelt wurden, jede für sich ein kleines Kunstwerk. Alle Kinder und die „Großen“ die möchten, bekommen einen selbstleuchtenden „Knickring“. Dann kommt auch unser Musikzug angefahren, die Feuerwehrkameraden stehen zur Verkehrsabsicherung bereit. Mit zünftiger Blasmusik setzt sich der kleine Zug in Bewegung. „Das sind dies‘ Jahr aber nich‘ viele“, diese Feststellung erweist sich jedoch nach und nach als unbegründet. Immer mehr Kinder und Erwachsene schließen sich dem Zug an, so dass am Ende gut 120 Menschen am Feuerwehrhaus ankommen.

Dort steht schon alles bereit. Die Leute am Grill haben schon „vorgegrillt“, damit sie den Ansturm bewältigen können. Für jedes Kind sind Bratwürstchen und Getränke kostenlos, die Erwachsenen zahlen einen kleinen Obolus. Mit einem kleinen Platzkonzert entlässt der Musikzug die Anwesenden in den „Klönschnack-Abend“.

Beim Kinderfest in diesem Jahr gab es einen Luftballon-Wettbewerb. Ein einziger Ballon wurde gefunden. Er flog immerhin bis in die Nähe von Bützow, 50 km von Rostock entfernt. Julius Grimm kann sich dafür über einen Gutschein der Fa. Osterhoff aus Sandesneben freuen. Nach ungefähr eineinhalb Stunden lichtet sich die Gästeschar, weil die Kinder allmählich müde werden.

Seit rund 40 Jahren veranstaltet die Klinkrader Feuerwehr den Laternenumzug. Mit viel freiwilligem Einsatz wird das Grillzelt und der Getränke-Tresen im Gerätehaus aufgebaut und alles hübsch beleuchtet. Alles, was zum Verzehr nötig ist, wird herangeschafft. Es sind immer genug Feuerwehrmänner und –frauen bereit, freiwillig den Dienst am Grill, Getränketresen und für die Verkehrssicherung zu tun. Die Kosten sind meistens durch den Verzehr gedeckt. Sollte etwas übrig bleiben, so zahlt es die Kameradschaftskasse. Für Musiker von außerhalb zahlt die Gemeinde einen kleinen Zuschuss.

Der Lohn für diesen Aufwand sind fröhliche Kindergesichter und die Freude der Erwachsenen. Der schöne, milde Herbstabend rundet alles ab. Einen großen Dank an unsere Feuerwehr. Wir haben nun die Vorfreude auf den Laternenumzug im nächsten Jahr.

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