Chronik

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Klinkrader schaffen Wohnraum für ihre Störche.

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Text und Fotos: Manfred Wulf

Seit Wochen schon rangeln mehrere Störche um den knappen Wohnraum in Klinkrade. In seiner Verzweiflung hatte ein Paar schon damit begonnen, auf dem Dach des Nachbargebäudes ein Nest zu errichten. Immer wieder jedoch rutschten die Nestteile das steile Dach hinunter.

Rolf Pein konnte da nicht weiter zusehen. Er erinnerte sich an einen Strommast, der schon seit Jahrzehnten auf Ernst Schinkels Hof lag. Der stellte ihn auch bereitwillig zur Verfügung. Schnell wurde an der Spitze eine Europalette festgeschraubt und mit einer Brüstung aus einem Versandcontainer versehen. Timo Hansen opferte seine Arbeitszeit und hob mit seinem Bagger ein 2 Meter tiefes Loch aus. Der Bagger reichte jedoch nicht zum Aufstellen aus. Deshalb wurde flugs per Smartphone der unternehmenseigene Radlader geordert. Mit beiden Arbeitsgeräten gelang es schnell, den Mast lotrecht zu errichten. Mit dem Radlader wurde noch eine Schaufel voller Schotter geholt und das Ganze mit dem Bagger verdichtet. Mittels Hubbühne kam noch Mist ins Nest, während der erste Storch die neue Wohnung schon aus der Luft begutachtete.

Alles richtig gemacht Rolf Pein und Timo Hansen! Schon am nächsten Morgen war der neue Wohnraum mit einem Storchenpaar belegt!

Anm.: Vielen Dank an alle Beteiligten für diese spontane, in Eigeninitiative ausgeführte Aktion!
BM Wolfgang Tempel

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