Chronik

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Ein etwas anderer "Plattdüütsch-Namiddag"

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Heidrun Reimers

Leve Plattdüüttsch-Frünn,
dat weer wedder so`n Plattdüütsch-Namiddag na unsen Geschmack! We hebbt uns nich as sünst in uns Füerwehrhuus drapen, nee, wi sünd utföhrt! Dat güng na Krummess, na Monika. Se har uns inlaadt. Ji mütt weten, Monika ehr Mann Christoph hett in`Goorn en Backaven buut un wiel wi in uns Plattdüütschrunn immer mal wedder vun `t Brootbacken snackt hebbt, schulln wi dat mal bi ehr proberen.
Wi kemen also mit 15 Mann un binah so veel Formen mit Brootteig in Krummess an. Christoph har den Aven 3 Stünnen vörher inbött. Nu weer noog Hitt, de Glaut keem rut un dat Broot rin. De Huusherr arbeid un wi keken to. Achteran seten wi uns ünner den Kirschboom an de fardige Kaffeetafel un laten uns dat goot gahn. Maleika versorg uns mit frischen Kaffee un wi müssen de Schokoladentort, de Himbeerbaiserrull, de Bananenrull un de Mirabellentort proberen. Ik segg juch: Monika un ehr Dochter künnt backen! Na en korte Stünn weern de ersten Brööd fardig, na un na hol Christoph all de Brööd ut`n Aven, de harn en wunderbare Krust un rüken goot! Toletzt keem noch so`n Art Pizza in de Aven un de müssen wi denn ok noch proberen: Lecker!
Satt un tofreden hebbt wi uns bedankt un sünd na Huus föhrt. Egentlich bruken wi keen Avenbrot, aver wi müssen doch uns egen Broot proberen! Frisch Broot, bloß mit Bodder un Sult, dat is doch en Gedicht!

Nun die hochdeutsche Version:
Wie schon im letzten Sommer gab es auch in diesem Jahr einen Ausflug für die Teilnehmer des Plattdeutschen Nachmittags. Wir fuhren nach Krummesse zu Monika Slotta. Ihr Mann Christoph hatte einen Backofen im Garten gebaut. Weil das Thema "Brotbacken" immer wieder in Gesprächen auftaucht, lud Monika uns ein, bei ihr Brot zu backen. Mit 15 Personen und beinahe eben so viel Formen mit Brotteig kamen wir bei Slottas an. Christoph hatte den Ofen 3 Stunden vorher mit Holz angeheizt. Nun war die Temperatur richtig, Christoph holte die Glut heraus und schob die Brote in den Ofen. Wir setzten uns an die Kaffeetafel unter dem Kirschbaum und ließen uns die Schokoladentorte, die Himbeerbaiserrolle, die Bananenrolle und die Mirabellentorte schmecken. Monika und ihre Tochter Maleika können wirklich gut backen! Nach einer knappen Stunde waren die ersten Brote fertig. Sie hatten genau die richtige Farbe und rochen verführerisch. Zum Schluss kam noch eine Art Pizza in den Ofen, auch die mussten wir noch probieren. Die Zeit verging wie im Fluge. Wir bedankten uns für den kurzweiligen Nachmittag und fuhren nach Hause. Eigentlich brauchten wir kein Abendbrot mehr, aber wir mussten doch unser Brot probieren. Frisches Brot, nur mit Butter und Salz, das ist einfach köstlich!

Danke Monika, Christoph und Maleika

Der nächste Plattdüütsch-Namiddag findet am 17.9.2013 wieder im Feuerwehrhaus statt.

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