Chronik

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Das 18. Fenster des lebendigen Advendskalenders, bei der plattdeutschen Gruppe

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Heidrun Reimers

Plattdüütsch beim „18. Fenster des lebendigen Adventskalender“

Seit einigen Jahren gibt es in Klinkrade den „Lebendigen Adventskalender“.

So ist es auch in diesem Jahr. Mit viel Engagement haben die fünf Klinkraderinnen Babsi Blechschmidt, Claudia Thurbahn, Carmen Brandt, Carola Schönwald und Petra Löding wieder den Plan der Einladenden aufgestellt und alles drum herum organisiert. Es gibt Taschenlampen, Textbücher und Punschtassen, die von Gastgeber zu Gastgeber weiter gereicht werden und jeder im Dorf hat einen Adventskalender, auf dem verzeichnet ist, wo man an welchem Tag willkommen ist.

Wenn man also Weihnachtsvorfreude pur erleben möchte, ist man bei uns in Klinkrade genau richtig. Jede Familie, die einlädt, ist bemüht, ein möglichst schönes Programm zusammen zu stellen. Es waren bisher viele schöne Geschichten zu hören, es gab wunderbare musikalische Darbietungen, der Nikolaus kam persönlich am Nikolaustag vorbei und das gemeinsame Singen der alten Lieder scheint auch vielen jüngeren Besuchern Spaß zu machen!

Heute, am 18.12. gab es wieder eine Premiere: Zum ersten Mal wurde die gesamte Feier in Plattdeutsch gestaltet. Zur Einstimmung sangen die Plattdüütsch Lüüd das Weihnachtslied „Sachter geiht hüüt de Wind“. Danach erzählten die 3 Zeitzeugen Karl Funk, Käthe Hack (für sie sprach Heidrun Reimers) und Ernst Levermann von Weihnachten 1945. Die Zuhörer lauschten den Berichten von der Enge in den Häusern, weil jeder freie Raum mit Flüchtlingen belegt war. Sie hörten von den Sorgen in den Familien, aber auch, dass alle im Dorf froh waren, dass der Krieg zu Ende war. Die Dankbarkeit über unsere heutige Situation kam wunderbar in dem Lied „Ji Kinner, ji Groten“, das zuerst auf plattdeutsch und dann von allen auf hochdeutsch („Ihr Kinderlein kommet“) gesungen wurde, zum Ausdruck.
Bei dem obligatorische Heißgetränk und den Schmalzbroten zur Stärkung gab es noch nette Gespräche über das Gehörte. (Fast) alle haben es verstanden und waren beeindruckt.

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